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„Competition is for Losers“

    Hat da jemand gesagt: „Competition is for Losers“? Nach geltenden Regeln des Marketings ist das falsch. Es ist aber zu hinterfragen, wenn es Peter Thiel sagt. Bei einige nachdenken passt Thiels Analyse hervorragend. Es geht um die nächsten Wahlen z.B. im Osten. Ist interessant, die Kommunikation der Parteien zu bewerten und ganz speziell die Argumente zwischen Angreifern und Verteidigern. Gemeint sind die Vertreter der demokratischen Mittel und der AfD. Hier kann eine kurze Diagnose der Verschiedenen Argumentation vielleicht ein Lernschritt sein.

    Wahlen Sind jetzt fällig. in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Dann werden Positionen und Argumentationen so verstärkt, dass alle Farben auf die Wähler projiziert werden leuchtet heller, wer schwächer? Im medialen Dauerrauschen hören von Kabinetts Umbildung. Ist so als neuem, festgelegten Theaterstück, neue Schauspieler die gleiche Rolle übernehmen. Ein Drama ist kaum zu erkennen. Allerdings die AfD, schreckt nicht davor zurück Kontroverse Themen zu wählen und der überforderten und müden Wählerschaft zu servieren. Kann man das ändern? Zunächst braucht es einen Erkenntnis Schritt.

    Talkshows Tempel für Diskussionen.

    Da erfährt der Zuhörer erfährt etwas über den mühevollen Grabenkampf mit 1000 Varianten in der politischen Arena.
So auch bei bei der Sendung „Lanz“. Dort erscheint der Wähler als Adressat, den man „erreichen“, „überzeugen“ oder „zurückgewinnen“ muss. Themen zur Beseitigung  z.B. Haushaltslöchern und Verteilungsfragen aus, ebenso Migration und deren Begrenzung, Koalitionsmöglichkeiten, und je nach Blickwinkel die Gefährlichkeit der AfD,
    Der Wähler wird damit lediglich Zuschauer, nicht zum Adressaten eines konkreten Versprechens.

    Ein Angebot an die Wähler ist kein Thema,

    Stellen Sie sich vor Steve Jobs, hätte gesagt: „ich warne vor Windows-Anwendungen. Er hat mit seinem Apple Produkten ein neues Thema gesetzt „be different dagegen setzt“.
    Er hat ein neues Gegenbild geprägt, denn die die Attacken auf den Gegner sind kein eigen es positives Zukunftsbild.
    Wenn heute die so genannte politische Mitte versucht, die Brandmauer aufrecht zu halten und ständig vor der AfD warnt, wird sie zum Mittelpunkt der politischen Auseinandersetzung.

    Psychologisches Ökonomie West vs. Ost ist verloren gegangen.

    Die klassischen Parteien der Mitte sprechen über die Menschen, aber kaum noch aus ihrer Erfahrungswelt heraus. 
Die SPD redet von sozialer Absicherung, die Grünen von ökologischen Transformation, die CDU von wirtschaftlicher Vernunft.
    Doch vielen Beschäftigten fehlt eine Partei, die ihre konkrete Lebensleistung, ihre Verlusterfahrungen seit 1990 und ihre Erwartungen an Ordnung und Gerechtigkeit zu einer politischen Erzählung verbindet.

    In der politischen Landschaft gibt es keinen authentischen Repräsentanten mehr, der Summe der Lebenserfahrung, der Lebensleistung der DDR Bürger würdigt, in den Mittelpunkt stellt und aus dieser Lebenserfahrung heraus Kraft für Neues zieht.
    Zum anderen Überzeugen die etablierten Parteien nicht, weil sie alle um dieselbe erschöpfte Gegenwart konkurrieren.

    Aus dieser Leerstelle hat sich die AfD Jahr um Jahr Profil und ihre Themen angesprochen.
    Die AfD bietet emotional eine Heimat, den Eindruck eines anderen Spielfeldes: Selbstbehauptung, Protest gegen das gesamte System.
    –  gegen Migration,
    –  gegen „die da oben“
    –  gegen Medien,
    –  gegen westdeutsch oder großstädtisch wirkende Eliten,
    –  gegen gesellschaftliche Veränderungen, die als fremdbestimmt erlebt werden.

    Auch im Westen suchen wähle ihre frühere politische Heimat vergeblich. Darum finden Sie sich weitgehend den gleichen Themen wieder.
    Diese Strategie bildet sie eine erkennbare Alternative zur Tonlage der westlich geprägten anderen Parteien.

    Inzwischen hat die AfD ein kommunikatives Monopol.

    während die Mitte überwiegend administrative wirtschaftliche, wohlfühl Programme anbietet bietet adie AfD eine emotionale und kulturelle Repräsentation,
    Se besitzt dadurch beinahe ein Monopol auf:
    –  fundamentale Unzufriedenheit,
    –  den Wunsch nach Bruch,
    –  das Gefühl fehlender Repräsentation.
    Das ist noch keine überzeugende Zukunftsleistung. Aber die AfD bietet sie dem östlichen Wähler ein Angebot für ihre emotional Befindlichkeit.
    > die sich östlich dominierten Themen zegien dass die 2025 die AfD in sämtlichen ostdeutschen Flächenländern mit 32,5 bis 38,6 Prozent stärkste Partei wurde<

    Competition is for losers: Das neue Thema begründen
    Die politische Mittel müsste dieses Monopol nicht durch schärfere Abgrenzung und Brandmauer bekämpfen, sondern durch ein eigenes, stärkeres Zukunftsangebot überflüssig machen.

    Dissonanzen der Botschaft, was es gemeint, was wird verstanden:

    Als redaktionelle Rangfolge – nicht als statistische Auszählung:

    Rang Häufige politische Aussage Was der Wähler dabei denken kann
    1 „Wir müssen unsere Politik besser erklären.“ Ich habe sie verstanden – aber was wird für mich besser?
    2 „Wir nehmen die Sorgen der Menschen ernst.“ Nehmen Sie nicht nur meine Sorge ernst, sondern lösen Sie das Problem.
    3 „Wir müssen die Menschen wieder erreichen.“ Sie wollen mich erreichen – aber welches konkrete Angebot haben Sie für mich?
    4 „Wir müssen verlorenes Vertrauen zurückgewinnen.“ Vertrauen wird nicht angekündigt, sondern durch Ergebnisse verdient.
    5 „Wir müssen den Menschen besser zuhören.“ Sie kennen meine Probleme längst – wann handeln Sie?
    6 „Wir müssen die Demokratie verteidigen.“ Was leistet diese Demokratie in meinem Alltag konkret besser?
    7 „Wir müssen die AfD bekämpfen.“ Sie sagen, was Sie verhindern wollen – aber nicht, was Sie für mich erreichen wollen.

     

    Sehnsucht nach Zukunft.

    Die Sehnsucht nach politischer Selbstwirksamkeit ist fühlbar. Auch die notwendige Geschwindigkeit mit mit diesen Themen Realität zu schaffen.
    Die Menschen brauchen eine Vorstellung davon: Wie soll ihr Leben konkret aussehen? Was soll im Land wieder funktionieren? Worauf können sie sich verlassen?
    Welche Chancen sollen ihre Kinder haben? Was wird in vier oder fünf Jahren spürbar besser sein?
    Aussagen wie „Wir müssen die AfD verhindern“ braucht konkrete Antworten die zur Zeit zu lange brauchen unglaubwürdig zu werden.

    Die Mitte entwickelt unscharfes Reiseziel, Hier sind klare Aussagen gefordert, wie das Land in 5-10 konkret aussehen soll. Es reicht nicht ausschließlich das Reiseziel des Gegners zu kommentieren.
    Die AfD muss nicht mit konkreten Alternativen aus der Mitte neutralisiert werden. Die Alternative der Alternative.
    Eine politische Mehrheit entsteht auf Dauer nicht allein aus Verhinderung.

    Aus Sehnsucht Zukunft machen.

    Nach den emotionalen Erschütterung nach der Auflösung DDR kommt jetzt vielfach der Vorwurf: alle AfD Wähler wären AfD Mitglieder. Das ist eine weitere Herabwürdigung auf der Suche nach der eigenen Identität.
    Es gibt also viele Baustellen Um gemeinsam die Sehnsucht nach Zukunft zu erfüllenl. Es geht sowohl um die mentale Gesundheit als auch um das Thema sichere Arbeit, Zusammenhalt stärken. unser Land gestalten mit neuen zählen zu gestalten..
    Damit erhält die Sehnsucht Nach Zukunft Bodenhaftung: der politische Weg in die Zukunft könnte als ein Dorf illustriert werden: eine gemeinsame „Kirche“ als Leitgedanken zu prägen, „Häuser“ als Gemeinschafts sinn zu bauen und den Acker als konkrete Bruttosozialprodukt zu erarbeiten.

     

    Bitte einordnen:

    Das zelebrieren und würdigen des Ostens eine fremde Partei abgeschaltet zu haben, Herrschaft abgeschaltet haben, ist die zwingende Tatsache, dass sie den westlichen Vorstellungen Souverän und gleichwertig daneben steht. So kann aus der Sehnsucht eine gemeinsame eine Zukunft gestartet werden.

     

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