Der Kampf um die Straße von Hormus wird zum Problem für die ganze Welt. Ziel ist um Energie-Unabhängigkeit zu gewinnen und das Potenzial der Sonnen-Energie auf die Erde zu holen. Der Krieg gegen das Mullah-Regime fordert eine Antwort: Kern-Fusion! Will Europa aus der Geiselhaft von Öl und Gas entkommen, wissenschaftliche Macht gewinnen, muss es Finanzen priorisieren, um Innovations-Geschichte für die Menschheit zu schreiben. Einfach ist es nicht – aber eine lohnende Herausforderung! Ist Europa mental und wirtschaftlich dazu in der Lage?

Wir leben in einer Welt, die mit exponentieller Geschwindigkeit neue Lösungen, sogar im Tagesrhythmus hervorbringt. Der Erfingungsgeist der Forscher ist ein Beitrag zum wachsendem Bruttosozialprodukt: USA 2-3 % China 4-5 %. Zur gleichen Zeit stagniert Europa bei ca. 1 % Wirtschaftswachstum. Durch unterdurchschnittliche Fokussierung auf Zukunftsaufgaben, langsame und komplizierte Auftragsvergabe, muss sich Europa entscheiden, ob es die Langsamkeit verwalten, oder seine Zukunft gestalten will.
Die Frage vor der wir stehen, ist einfach – aber ihre Folgen sind gewaltig.
Wo muss das Geld in Verantwortung für Bürger und Staat investiert werden? In Sozialbudgets wie heute, oder in die Zukunft für morgen? Denn bisher sind Europas Ambitionen stark von sozialen Engagements geprägt – und weiterer voranschreitender Umverteilung. Das wird in dem aktuellen deutschen Bundeshaushalt deutlich: Mehr als ein Drittel, ca. 190 Milliarden Euro fließen in den Haushalt „Arbeit und Soziales“.
Demgegenüber wirken die in die Zukunft gerichteten Investitionen z.B. für das Fusions-Groß-Experimente Wendelstein 7–X und Tokamak mit einem Budget von von ~0,25 Mrd. € pro Jahr wie Taschengeld. Ist es richtig. dass Deutschland massiv in Aufrecht-Erhaltung der sozialen Systeme investiert – und nur minimal in zukünftige Energie-Autarkie.
Können wir mit Kleingeld erwarten, sonnengleiche, ökologisch dringend benötigte Verfahren zu entwickeln? Die Wahrheit ist, für eine neue Schlüsselindustrie braucht es einen langen Atem und Mega-Investitionen – aber vielleicht weniger als der Stuttgarter Bahnhof.
Und woher sollen die benötigten Mittel kommen, müssen Budgets besser fokussiert werden?
Allokation von Risikokapital und Steuergeld.
Nuklear-Fusion ist keine gewöhnliche Investition, sie ist das Mega-Infrastruktur-Projekt der Zukunft, sie wird eine unverzichtbare Energie-Quelle unserer Zivilisation sein. Darum ist die Bereitstellung von Energie eine gesamt-gesellschaftlichen Aufgabe. Auf der Investitions-Seite erfolgt die Allokation bestenfalls durch privates Risikokapital und des Staats-Haushaltes. Im besten Falle sind die Aufwendungen überschaubare Größenordnungen, denn diese Summen reichen bei der Sozial-Verpflichtungen für nur wenige Tage. Hier zeigt sich die Großzügigkeit des Sozialstaates und seines Schirmherren und Sozial-Philosophen Herbert Marcuse. Es sagt: „Komfort sichert politische Ruhe“. Darum wundert der Erfolg der Wähler-Sedierung nicht. Welche Budgets haben eigentlich Priorität: die Sozialen- oder die Zukunfts-Investitionen? Oder sind die Investitionen in die Zukunft der neue soziale Faktor?
Gesetzt den Fall ……
Die gute Nachricht: Was in der Welt bis jetzt noch nicht gelungen ist, ist in der vorauseilenden Fantasie schon möglich:
Europa und Deutschland zusammen beherrschen die Nuclear-Fusion Technologie, als Erster bis zur Serienreife. Es gelingt wirtschaftlich effizient und dauerhaft Strom aus Kernfusion zu erzeugen. Das wäre nicht nur für die Welt ein technologischer Durchbruch, zugleich der Beginn eines neuen Zeitalters. Das bedeutet eine weitgehende Befreiung von Öl, Uran und Gas und die Reduzierung von Konflikten, die wir durch Menschenleben und hohe Preise zur Zeit ertragen müssen.
Der strategische Hebel:
Mit der sinkenden Bedeutung fossiler Energien werden sich die globalen Macht Zentren verändern, weg von Ländern wie z.B. Iran und Russland und den Golf Staaten, hin zu Ländern mit Hochtechnologie. So würde Europa Bedeutung gewinnen, und zugleich Energie autark werden. Zum Beispiel als Stromexporteur, Technologielieferant und Normensetzer zugleich.
Der wirtschaftliche Gewinn:
In Europa könnte mit nahezu unbegrenzter, preiswerter Energie die Produktionskosten deutlich senken. Wasserstoff ließe sich in großem Maßstab erzeugen, Meerwasserentsalzung global ausweiten. Für Rechenzentren und künstlicher Intelligenz und deren rapide wachsenden Energiebedarf, könnten die gewünschten Mengen bereitstehen. Stahl, Zement und chemische Industrie könnten klimaneutral produziert werden.
Der gesellschaftliche Gewinn:
Bei der moralisch geprägten Klimadebatte könnten kontroverse Meinungen überwunden und durch eine neue Lösung im Bereich Energie überzeugen. Klima-Greta würde lächeln, denn das Klima würde gerettet. Und noch ein weiterer Vorteil: anders als bei der Kernspaltung würde bei Nuclear-Fusion nur ein Minimum an Strahlung und kein Endlagerproblem entstehen.
Die Zurückerlangung des Selbstvertrauens:
Die europäische erfolgreiche Beherrschung der Fusionsenergie könnte durch Innovation den Kapitalzufluss beflügeln. Für Deutschland wäre das die Wiedergewinnung von verlorenem Selbstvertrauen im Bereich Technologie. Das wäre ein Impuls für eine Mentalitäts-Wende, vom oft verspotteten „Verwaltungsland“ zum Hightech „Zukunftsland“. Gelingt der Durchbruch in dem „Plasma-Torus“, würde zum ersten Mal das „Feuer der Sonne“ unbegrenzt auf der Erde heimisch werden.
Hallo Brüssel, hallo Berlin, hallo Ihr Parlamentarier.
Sehr geehrte Präsidentin der europäischen Kommission,
sehr geehrter Herr Bundeskanzler,
sehr geehrte Mitglieder des Europäischen Rates und des Deutschen Bundestages,
Warum hat die Beherrschung der Kernfusion höchste Priorität?
Ohne globalen Wettbewerb geht es nicht. Das sind die Anreize der Macht. Amerikanische Big-Tech-Konzerne und die chinesische Staatsförderung beide schaffen durch Forschung die Voraussetzungen für Kern-Fusion. Darum sollte Europa und speziell Deutschland sich nicht wieder den Weg in die Zukunft verneinen. Ja, es gibt Zweifler, dass Nuclear Fusion nicht funktioniert und so schnell auch nicht gelingen wird. Den Zweifel einmal dahingestellt, die neue Technologie, – Wissenschaftler sagen bis zu einer Generation – wird Mittel und Wege finden dieses Ziel zu erreichen. Ja, es ist eine Herausforderung besser zu sein als der globale Wettbewerb. Darum braucht es europäisches Know-how, Finanzierung und Zeit um zu erkennen, in welchem Jahrzehnt Nuclear Fusion ans Netz gehen kann. Deutsche und europäische Bedenkenträger haben wir genug, Wille und Vorstellungskraft sind jetzt entscheidend. Denken wir an die erfolgreiche Kooperation von Airbus A380 als europäisches Projekt. Denken wir an „JFK“ und seinen berühmten Satz: „in diesem Jahrzehnt zum Mond und zurück“… Und es gelang!
Positives Denken ist der Gewinn.
Konzentrieren wir uns nur noch auf das Gelingen dieses Fusionsprojektes. Es braucht positive Begleitung von Medien, Gewerkschaft und der Kirche.
Das Ziel ist es erstmalig seit Bestehen die Erde seit circa 4,5 Milliarden Jahren sonnengleiche Energie auf der Erde bereit zu stellen.
Es ist eine göttliche Mission, die Energie der Sterne auf die Erde zu holen, Es ist politische Mission, Europa wieder im Mittelpunkt des Weltgeschehen zu stellen, es ist eine soziale Mission Wohlstand für Europa zu generieren.
Sollten wir das Projekt nicht erfolgreich entwickeln – werden wir Kunden von Mega-Tech Unternehmen, westlicher oder östlicher Richtung. Dazu ernten wir den unappetitlich schalen Geschmack von dem Versagen Deutschlands Automobil Ingenieuren. Wir alle nehmen teil an dem traurigen Volkswagen Schicksal dieser Tage.
Drei aktiviere aktive Wege zur Finanzierung.
Staatlich: demokratische Kontrolle und strategische eigener Souveränität.
Privat: schneller und innovativer – aber mit enormer Machtkonzentration auf der nicht staatlichen Seite.
Gemischt: auf der einen Seite organisiert der Staat/Staatenbund die Finanzierung und auf der anderen Seite konstruieren Unternehmen.

Mein lieber Kay, ich habe den Eindruck dass du den erforderlichen Zeitfaktor für die Entwicklung der Fusionsenergie unterschätzt. Bis das soweit ist muss Europa erst mal überleben und wieder auf die Beine kommen , durch Verbesserung, und konsequente Anwendung der vorhandenen Techniken. Ich hoffe nicht dass die Beherrschung der Fusionsenergie ein Traum bleibt, bin aber sicher dass wir Beide das nicht mehr erleben werden. Egal wieviel Milliarden investiert werden. Im Übrigen gehe ich davon aus, dass auch in anderen Konkreten daran gearbeitet wird….
Gruß Wolfgang.